Styling durch Recycling

Styling durch Recycling Rückert-Gymnasium Berlin

STYLING durch RECYCLING

gehört zur DNA des Kunstunterrichtes

Wir alle kennen das aus unserer eigenen Schulzeit: Joghurtbecher als Wasserbehälter, alte Zeitungen als Arbeitsunterlagen und zur Herstellung von Pappmaché. Guter Kunstunterricht ist Material intensiv und schon aus Kostengründen ohne den kreativen Umgang mit wiederverwendbaren Materialien nicht denkbar.

Darüber hinaus werden Verpackungsmaterialien für den Modellbau, als Anschauungsmaterial für die Entwürfe ungewöhnlicher Baukörper oder als Füllmaterial für Haute-Couture verwendet.

Up-Cycling wenden wir nicht nur auf gebrauchte Kleidungsstücke an, sondern auch auf von Schülern früherer Generationen zurückgelassene bemalte Leinwände: sie werden abgeschliffen, grundiert und können so neu bemalt werden. Manchmal entsteht daraus auch ein eigenes künstlerisches Projekt, wenn alte Darstellungen durch hinzugefügte Formen neu interpretiert werden.

Da wir wissen, dass ein großzügiger Umgang mit Material kreatives Potential in anderer Weise freisetzt als ein restriktiver, schätzen wir den Wert von Materialien außerordentlich und sind nicht sehr wählerisch. Dankbar nehmen wir alte Kunst- und Fotokalender, ausrangierte Seile aus den Sporthallen, originalverpackte Nasenstäbchen aus der Coronazeit entgegen, ja selbst zu einer Spende von fünfzig BHs sagen wir nicht „Nein“.

Kunstunterricht war und ist deshalb schon immer das ideale Unterrichtsfach für Recycling.

/Kun

Mai 29, 2026