Die Europäische Union unter deutscher Ratspräsidentschaft - Rückert-Gymnasium Berlin

Willkommen auf unserer Website!
Berlin-Schöneberg
(030) 90 277 71 73
Rückert-Gymnasium Logo
Rückert-Gymnasium Berlin
Rückert-Gymnasium Berlin
Direkt zum Seiteninhalt
Die Europäische Union unter deutscher Ratspräsidentschaft - Probleme und Chancen
Ein Workshop im Politikunterricht der Oberstufe

Am Donnerstag, dem 03.09.20 fand im 2. Aufgabenfeld Gesellschaftswissenschaften ein Workshop zur Europäischen Union für den Grundkurs pw Klasse 12 statt. Gäste waren die beiden Leistungskurse Geografie Klasse 12. Das Planspiel wurde in der Aula unter Beachtung der Corona-Regeln abgehalten.

Geleitet wurde es von Mitarbeiter*innen der Agentur für interaktive politische Bildungsarbeit im Auftrag der Vertretung der EU-Kommission in Deutschland, die dieses begleitend zur deutschen Ratspräsidentschaft 2020 durchführten.

Kerngedanke der Workshop-Reihe „#einmischen EU - Jugend redet mit“ ist, dass zu jedem „echten“ Ratstreffen der EU-Minister*innen ein Jugendworkshop stattfindet, bei dem die jeweiligen Verhandlungsthemen aufgegriffen werden, um darüber einen Bezug zu den realen Ereignissen herzustellen. Der Planspiel-Workshop sollte dabei Grundlagen der EU und Themenschwerpunkte der deutschen Ratspräsidentschaft vermitteln.

Ein Teilnehmerbericht:

„Am 03.09.20 kamen, im Zusammenhang mit den anstehenden Diskussionen der EU-Kommission über die europäische Wirtschaft, zwei junge Mitarbeiter*innen an unsere Schule, um mit uns einen Workshop zu diesem Thema durchzuführen. Das klare Ziel war, Ideen und Vorstellungen von Schüler*innen auf einfachem Wege an die Politiker weitergeben zu können. Alles zum Thema EU-Wirtschafspolitik.

Die Atmosphäre war, trotz der andauernden Pandemie, sehr locker mit flexiblen Themen und Aufgaben. Wir begannen deshalb erstmal uns in einem Stuhlkreis über unser Wissen zur EU, ihren Institutionen und der Wirtschaft auszutauschen. Die beiden Beauftragten hatten eine Präsentation vorbereitet, um uns alle auf den gleichen Wissensstand zu bringen.

Im weiteren Verlauf bekamen wir die Aufgabe, ein Planspiel durchzuführen:

Jede/r Spieler*in bekommt im Voraus eine Rollenkarte, auf der Argumente und Standpunkte zu einem bestimmten Thema aufgezeichnet sind, die der/die entsprechende Politiker*in eines Landes vertreten würde. Das Szenario war in diesem Fall eine Diskussion in der EU-Kommission zur Frage, wie die EU die Corona-Pandemie und die darauffolgenden wirtschaftlichen Schäden finanzieren kann.

Es gab eine Aufteilung zwischen Deutschland, welches auch die Kommissionspräsidentin stellte, Österreich, Polen, Schweden, Frankreich, Italien, Litauen und den Niederlanden.

Jedes Land hatte eine andere Auffassung zur Finanzierung und Unterstützung wirtschaftlich schwacher Länder und Ziel war es, diese Disparitäten beiseite zu legen und auf einen gemeinsamen Kompromiss zu kommen. Es stellten sich sehr anschaulich die Probleme und Anstrengungen dar, die solche Entscheidungen erfordern.

Am Ende des Workshops kamen wir schließlich zur Kreativaufgabe zu den Themen Wirtschaft und Finanzpolitik. Wir sollten mithilfe neuer Medien wie Videos, Memos oder GIFs unsere Wünsche an die momentane und zukünftige Finanzpolitik der EU und die Kritik daran vorstellen. Dabei kamen Themen auf wie: mehr Investitionen in erneuerbare Energien und Klimafreundlichkeit, mehr Chancengleichheit und Unterstützungen für ärmere Länder und ein EU-weites Minijobportal für junge Menschen auf Reisen, um diese zu finanzieren.

Am Workshop nahmen der pw-Grundkurs und die beiden Geo-Leistungskursen der 12.Klasse teil und er brachte einen sehr guten Einblick außerhalb des Unterrichts in die Arbeit der EU-Kommission und ihre wirtschaftlichen Aufgaben und die gegenwärtigen Diskussionen.“

Meret, pw-Grundkurs
Zurück zum Seiteninhalt